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Wenn der Job zur Droge wird … Über Hintergründe und Erscheinungsformen der Arbeitssucht

Mit dem Begriff der Arbeitssucht ("workaholism") wird ein unaufhörlicher Drang oder Zwang, ständig arbeiten zu müssen bzw. ständig an die Arbeit denken zu müssen, bezeichnet.

Es besteht keine feste Trennlinie zwischen normalem und süchtigem Arbeitsverhalten. Arbeitssüchtige arbeiten lange (jedoch nicht unbedingt effektiv), aber nicht jeder, der viel oder hart arbeitet, ist arbeitssüchtig. Arbeitssüchtige arbeiten nicht nur einfach viel, sie gewinnen ihren Selbstwert allein über Arbeit und Leistung. Arbeitssucht kann als Übersteigerung des normalen, erwünschten Lebensstils in der modernen Arbeitsgesellschaft verstanden werden, in der die Arbeit Lebensmittelpunkt und Zentrum der eigenen Identität ist.

Der Vortrag erläutert die typischen Merkmale der Arbeitssucht, erklärt individuelle und gesellschaftliche Hintergründe und zeigt Wege zum Umgang mit der Arbeitssucht und mit Arbeitssüchtigen auf.

Mit Selbstcheck. Bin ich arbeitssüchtig?

 

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