GKM - Gesundheit, Kommunikation, Motivation


Sie befinden sich hier:
Hauptseite / Publikationen / Zeitschriftenbeiträge / Veränderungen von Bewältigungsprofilen nach einem primärpräventiven Stressbewältigungstraining

Publikationen
Aktuelles
Forschung und Entwicklung
Fortbildung und Supervision
Training und Coaching
Vorträge
Referenzen
Wir über uns
Publikationen
Kontakt
 

Kaluza, G. (1999). Mehr desselben oder Neues gelernt? - Veränderungen von Bewältigungsprofilen nach einem primärpräventiven Stressbewältigungstraining. Zeitschrift für Medizinische Psychologie, 8, 73-84.

Abstract:

Effektives Bewältigungshandeln setzt ein breites Repertoire instrumenteller wie palliativer Coping-Strategien voraus. Primärpräventive Interventionen zur Streßbewältigung (Streßbewältigungstraining, SBT) sollten daher auf eine differentielle Erweiterung des individuellen Bewältigungsrepertoires abzielen. In einer prospektiven kontrollierten Interventionsstudie wurden differentielle Effekte eines SBT in Abhängigkeit von clusteranalytisch definierten initialen Bewältigungsprofilen untersucht. 82 erwerbstätige Personen nahmen an einem primärpräventiven SBT teil, und 55 bildeten eine Kontrollgruppe (KG) ohne Intervention. Vor und nach der Intervention wurden von allen Pbn der Streßverarbeitungsfragen (SVF), das Profile of Mood States (POMS) sowie die Skala "Beanspruchung" des Freiburger Persönlichkeitsinventars (FPI) ausgefüllt. Eine über die SVF-Subskalenwerte zu T1 berechnete Clusteranalyse erbrachte eine reliable und valide 3-Clusterlösung: Cluster 1 "aktiv-flexibles Coping" (n=53), Cluster 2 "rigid-instrumentelles Coping" (n=40) und Cluster 3 "resigniert-vermeidendes Coping" (n=44). Im Vergleich mit den KG-Personen des jeweiligen Clusters zeigten SBT-Teilnehmer des Clusters 2 signifikante Anstiege besonders hinsichtlich palliativer und SBT-Teilnehmer des Clusters 3 besonders hinsichtlich instrumenteller Coping-Strategien. Diese differentiellen Coping-Effekte waren positiv mit Befindensverbesserungen korreliert. Das SBT führte somit zu einer differentiellen Erweiterung initialer Bewältigungsprofile. Trainingsinduzierte Befindensverbesserungen gehen insbesondere mit solchen Coping-Veränderungen einher, die eine inhaltliche Erweiterung eines initial einseitig ausgerichteten Bewältigungsprofiles darstellen.

Schlagworte: Coping; Coping-Profile; Coping - Effektivität; Prävention; Gesundheitsförderung; Stressbewältigungstraining

 

Forschung und Entwicklung · Fortbildung und Supervision · Training und Coaching
Vorträge · Referenzen · Wir über uns · Publikationen · Aktuelles · Kontakt

© 2003-2006 GKM Institut für Gesundheitspsychologie
www.gkm-institut.de