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Kaluza, G. (1999). Optimismus und Gesundheit: Gibt es eine salutogene Konstruktion subjektiver Realität? Psychomed, 11, 51 - 57.

Abstract:

Vor dem Hintergrund des Salutogenesekonzeptes wird ein Überblick über die empirische Forschung zu personalen gesundheitlichen Protektivfaktoren gegeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage nach der Salutogenität kognitiver Prozesse wie Kausalattributionen, Sinnzuschreibungen, Kontrollüberzeugungen, generalisierten Ergebniserwartungen sowie Selbstwirksamkeitsüberzeugungen. Dabei erweist sich insbesondere eine optimistische Sicht der eigenen Zukunft sowie eigener Kontroll- und Handlungsmöglichkeiten als potentiell salutogen. Eine Maladaptivität einer optimistisch verzerrten Realitätskonstruktion ist allerdings dann zu erwarten, wenn die jeweiligen Kognitionen zu unrealistisch werden und beispielsweise in Entscheidungssituationen eine realistische Abwägung von Handlungsalternativen erschweren.

 

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