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Kaluza, G. (1998). Effekte eines kognitiv-behavioralen Streßbewältigungstrainings auf Belastungen, Bewältigung und (Wohl-)Befinden - eine randomisierte, kontrollierte prospektive Interventionsstudie in der primären Prävention. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 27(4), 234-243.
Abstract:
In einer randomisierten Kontrollgruppenstudie wurden die Effekte eines kognitiv-behavioralen Stressbewältigungstrainings (SBT) in der primären Prävention untersucht. Die Stichprobe setzte sich aus 99 gesunden Personen (Anteil Frauen: 72%) mit einem mittleren Alter von 37 Jahren (Range 22 - 56) zusammen, die zufällig einer von sieben SBT-Gruppen oder einer Wartelisten-Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Intervention bestand aus einem Training in Progressiver Muskelrelaxation, einem strukturierten Problemlösetraining und einem Genußtraining. Vor und nach der Intervention wurden folgende Erhebungsinstrumente eingesetzt: die Eigenschaftswörterliste (EWL) von Janke und Debus (1978), der Gießener Beschwerdebogen (GBB) von Brähler und Scheer (1983), der Streßverarbeitungsfragebogen (SVF) von Janke, Erdmann und Kallus (1985) sowie Ratingskalen zur Erfassung des Medikamentenkonsums und ein strukturiertes Interview zur Erhebung subjektiver Belastungswahrnehmungen. Die Daten wurden mittels multivariater und univariater Kovarianzanalysen ausgewertet. Signifikante Trainingseffekte zeigten sich in einer Zunahme aktiver wie kognitiver Bewältigungsformen, eine Steigerung positiver Befindensaspekte sowie einer Abnahme subjektiver Belastungseinschätzungen besonders hinsichtlich zwischenmenschlicher Probleme im familiären wie beruflichen Umfeld.
Schlagwörter: Streß - Bewältigung - Training - primäre Prävention - Gesundheitsförderung - Wohlbefinden - Intraclass-Korrelation
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