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Kaluza, G., Basler, H.D., Simon, G., Schmidt-Trucksäß, A. & Büchler, G. (1998). Wohlbefinden und kardiovaskuläre Fitness bei Teilnehmern eines laktatgesteuerten Ausdauertrainings. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 6, 33-36.
Abstract:
In einer prospektiven Interventionsstudie wurden Zusammenhänge zwischen Veränderungen der kardiovaskulären Leistungsfähigkeit und des psychischen Befindens untersucht. 97 gesunde, berufstätige Personen, 49 Männer und 48 Frauen mit einem mittleren Alter von 35 Jahren, nahmen an einem dreimonatigen Ausdauertraining teil, dessen Intensität individuell entsprechend einem Laktatspiegel im Kapillarblut um 2 mmol/l dosiert wurde. Vor und nach dem Training wurde die kardiovaskuläre Fitness in einem Fahrrad-Ergometertest anhand der maximalen Wattleistung/KG Körpergewicht und der Wattleistung/KG Körpergewicht an der individuellen aerob-anaeroben Schwelle bestimmt. Das psychische Befinden wurde mit dem Profile of Mood States (POMS) sowie der Skala "Beanspruchung" des FPI erfaßt. Sowohl die Fitness als auch das Befinden verbesserten sich im Prä-Post-Vergleich signifikant. Es fand sich jedoch keine signifikante Korrelation zwischen Veränderungen der Fitnessindikatoren und Veränderungen der Befindensvariablen. Verbesserungen des psychischen Befindens nach körperlicher Aktivität erwiesen sich somit als unabhängig von einer Steigerung der physiologischen Leistungsfähigkeit.
Schlagwörter: sportliche Aktivität, Ausdauertraining, Laktat, Wohlbefinden, Gesundheitsförderung
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