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Kaluza, G. (1997). Was schützt Gesundheit? - Psychosoziale Protektivfaktoren der Gesundheit. Zeitschrift für Allgemeinmedizin, 73, 1024 - 1028.

Abstract:

Salutogenese bezeichnet ein neues Denken in der Medizin, das sich in Abgrenzung vonm traditionellen pathogenetischen Paradigma um ein Verständnis von gesundheitlichen Protektivfaktoren bemüht. Psychosoziale Faktoren, deren gesundheitsprotektive Wirkung in gesundheitspsychologischen Studien empirisch belegt werden konnte, sind soziale Unterstützung und soziale Kompetenzen, optimistische Einstellungen hinsichtlich der Wirksamkeit eigenen Handelns, Kontrollüberzeugungen und Sinnorientierung. Die gezielte Förderung dieser Schutzfaktoren ist eine Aufgabe moderner Gesundheitsförderung, die damit über eine defensive, auf die Vermeidung von Risikofaktoren ausgerichtete Präventionspraxis hinausweist.

 

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