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Keller, S., Kaluza, G. & Basler, H.D. (2001). Motivierung zur Verhaltensänderung -Prozessorientierte Patientenedukation auf der Grundlage des Transtheoretischen Modelles. Psychomed, 13, 101- 111.
Abstract:
Die hohe Prävalenz verhaltensbedingter Risikofaktoren stellt eine Herausforderung für die Psychologie dar, theoretisch fundierte und empirisch überprüfbare (und überprüfte) Modelle zur Verhaltensmodifikation bereitzustellen. Ein Ansatz, der zunehmend an Popularität und Bedeutung gewinnt, ist das "Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung" nach Prochaska et al., welches im Mittelpunkt dieses Beitrages steht. Nach diesem Modell wird Verhaltensänderung als ein stufenförmig verlaufender Prozeß verstanden; jede der empirisch identifizierten fünf bzw. sechs "Stufen der Verhaltensänderung" unterscheidet sich von den anderen hinsichtlich etwa 13 ausgewählter kognitiv-affektiver und verhaltensorientierter Konstrukte. Aus dem Wissen um die Zusammenhänge zwischen den Kernkonstrukten des Modells lassen sich direkte Ableitungen für eine prozeßorientierte Beratung zur Veränderung von Risikoverhalten vornehmen. Die wesentlichen Implikationen des Transtheoretischen Modells für eine stufenorentierte Beratung werden zusammenfassend dargestellt. Zudem wird die Relevanz dieses Ansatzes für bevölkerungsbezogene Interventionen diskutiert.
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