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Kompaktfortbildung „Angewandte Gesundheitspsychologie“ 2006/07

- Detaillierte Inhaltsübersicht -

Die 7 Seminare der Kompaktfortbildung bauen inhaltlich aufeinander auf. Jedes der 7 Seminare besteht i.d.R. aus:

  • der praxisbezogenen Vermittlung theoretischer Grundlagen (Theorie - T),
  • dem Training von Strategien motivationsfördernder Gesprächsführung (Gesprächsführung - GF),
  • dem Training von Methoden der Gruppenleitung und Moderation (Gruppenleitung - GL)
    sowie
  • der Darstellung von spezifischen Anwendungsbereichen und Interventionsprogrammen der psychologischen Gesundheitsförderung (Anwendung – A)

Änderungen/Ergänzungen sowie Schwerpunktsetzungen entsprechend der Wünsche der TeilnehmerInnen sind möglich und vorbehalten.

Seminar 1

T

Einführung/Überblick/Organisatorisches
Gesundheitspsychologie: Eine Einführung
Verhalten und Gesundheit: Epidemiologie von Verhaltensrisiken,
Theorien des Gesundheitsverhaltens (Transtheoretisches Modell TTM)

GL

Gestalten von Anfangssituationen

GF

Grundhaltungen & Basisstrategien motivierender Gesprächsführung
„Agenda-Setting“
Motivationsfördernde Informationsvermittlung : Die Triple-I-Strategie
Diagnostik der Änderungsbereitschaft im Gespräch
Erkennen und Evozieren selbstmotivierender Äußerungen („Change talk“): ein Menü von Strategien
Umgang mit Ambivalenz: Arbeiten mit der Entscheidungsbalance

A

Psychologische Gesundheitsförderung als Berufsfeld: Arbeitsmöglichkeiten und –perspektiven in der Gesundheitspsychologie*

(* Zu diesem Thema ist Frau Dipl. Psych. Julia Scharnhorst, Vizepräsidentin des BDP als Gastreferentin eingeladen.)


Seminar 2

T

Stress in biologischer Perspektive: kurz- und längerfristige neuronale, endokrine und vegetative Stressreaktionen und ihre Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit
Funktionen und Formen der Stressbewältigung („coping“)

GL

Moderation von Gruppengesprächen (Haltung und Moderationstechniken)
Vertrauensbildung, Gruppenregeln

GF

Formen des „Widerstands“ und motivationsfördernder Umgang damit
Aufbau von „commitment“
Vom Entschluss zur Tat: Der Handlungsplan (Ergebnis- und Handlungsziele, Barrierenmanagement etc.)

A

Stressbewältigung bei Erwachsenen 1:

  • Einstiegsmodul zum Programm „Gelassen und sicher im Stress“
  • Progressive Muskelrelaxation (PMR) I (Einführung, Langform)
  • „Genusstraining“
  • Sport und Bewegung zur Stressbewältigung (Ergänzungsmodul 1)
  • Verhaltensanalyse von Stress-Situationen, Selbstbeobachtung
  • Innere Achtsamkeit

Seminar 3

T

Stress in psychosozialer Perspektive: Psychosoziale Stressoren, Transaktionales Stressmodell , Stress und Persönlichkeit,
personale und soziale Ressourcen der Stressbewältigung

GF

Beratung während der Verhaltensänderung:
Motivation und Verstärkung: Verstärkungsprozesse in der Gesundheitsberatung, Stimuluskontrolltechniken, (Selbst-)Verstärkung, Gegenkonditionierung

GL

Brainstorming
Rollenspiel
Umgang mit „schwierigen“ Teilnehmern

A

Stressbewältigung bei Erwachsenen 2:
Progressive Muskelrelaxation (PMR) II (Kurzformen und Ruhewort)
Strategien kognitiver Stressbewältigung („Kognitionstraining“)
Instrumentelle Stressbewältigung („Problemlösetraining“)


Seminar 4

T

Gesundheitsförderung und Stressbewältigung bei Kindern & Jugendlichen*
Primäre und sekundäre Prävention des Rauchens bei Kindern und Jugendlichen

GF

Integration motivationsfördernder Beratungsstrategien (Rollenspiele)

GL

Besonderheiten bei der Arbeit mit Gruppen von Kindern/Jugendlichen

A

Entspannung & Stressbewältigung für Kinder: Einführung in das Programm „Bleib’locker“ *
Entspannung & Stressbewältigung für Jugendliche: Einführung in das Programm „SNAKE“ *
Progressive Muskelrelaxation (PMR): Übungen zur Anwendung der Entspannung im Alltag

(* Zu diesem Thema sind Prof. Dr. Arnold Lohaus und Dipl.Psych. Anke Beyer, Universität Marburg als Gastreferenten eingeladen.)


Seminar 5

T

Betriebliche Gesundheitsförderung: Konzepte, Erfahrungen, Praxisbeispiele*
Führung und Gesundheit: Gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung als zentrales Thema betrieblicher Gesundheitsförderung **

GL

Besonderheiten bei der Gestaltung von „inhouse-Seminaren“ (themen- vs. personorientierte Vorgehensweisen), Moderation von betrieblichen Gesundheitszirkeln

A

Stressbewältigung bei Erwachsenen 3

  • Strategien zur kurzfristigen Stressbewältigung („Notfallstrategien“)
  • Ergänzungsmodule:
    • Zielklärung,
    • Gesundheitsgerechte Zeitplanung,
    • Soziales Netzwerk und soziale Unterstützung

(*Zu diesem Thema ist Herr Harald Schnitzerling, AOK Westfalen-Lippe als Gastreferent eingeladen.)
(** Zu diesem Thema ist Frau Dipl. Psych. Dr. Anne-Katrin Matyssek als Gastreferentin eingeladen.)


Seminar 6

T

Prävention psychischer Störungen (am Beispiel der Depression) *

GF

Üben motivationsfördernder Beratungsgespräche

A

Das Programm „Einsamkeit bewältigen“ als Beispiel für eine Intervention zur Depressionsprävention*
Acquisition und Marketing in der Gesundheitsförderung**
Planung eines eigenen Gesundheitsförderungsprojektes

(* Zu diesem Thema ist Prof. Dr. Bernd Röhrle als Gastreferent eingeladen.)
(** Zu diesem Thema ist Frau Dipl. Psych. Dr. Regina Krause als Gastreferentin eingeladen.)


Seminar 7

T

Evaluation von Gesundheitsförderungsmaßnahmen

GF

Üben motivationsfördernder Beratungsgespräche

GL

Gestalten von Schluss-Situationen: Transfersicherung, Feedback, Abschied nehmen

A

Planen eines eigenen Gesundheitsförderungsprojektes (Fortsetzung)

 

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