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Juli 2007

Umfrage: Zufrieden trotz hoher Belastungen

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bei 20.000 Beschäftigten nachgefragt, wie es ihnen in ihrem Job geht, was sie belastet, ob sie gesundheitliche Beschwerden haben. Ein wichtiges Ergebnis: Jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland beurteilt seinen Gesundheitszustand als weniger gut oder schlecht. Trotzdem ist die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten hoch.
Als Trend zeichnet sich eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeiten ab. Mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen, fehlende Informationen, Termin- und Zeitdruck belasten Betroffene stark. Jeden achten Befragten plagt große Angst vor dem Jobverlust.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Umfrage finden Sie hier.

 

September 2006

Zusammenarbeit der EU-Sozialpartner in der Bekämpfung von Stress am Arbeitsplatz

Die vier großen europäischen Organisationen der Sozialpartner haben eine Rahmenvereinbarung über Stress am Arbeitsplatz unterzeichnet. Mit der Vereinbarung, die sich ausschließlich mit der Thematik des arbeitsbedingten Stresses befasst, soll das Verständnis der Arbeitgeber und Arbeitnehmer für die Problematik verbessert werden. Vorgeschlagen wird ein Verfahren zur Ermittlung und Bekämpfung der Probleme.
Weitere Informationen sowie den Wortlaut der Rahmenvereinbarung finden Sie hier.

Juni 2006

80 % weniger Herzinfarkt-Risiko durch Lebensstil-Änderungen

Die allermeisten Herzinfarkte sind vorhersehbar. Anhand von neun leicht messbaren Faktoren könne das Risiko zu 90 Prozent vorhergesagt werden, ergab die internationale Untersuchung "Interheart". Bisher sei man davon ausgegangen, dass nur 50 Prozent des Risikos prognostiziert werden könnten, sagte der Studienkoordinator Salim Yusuf aus Kanada. Die Studie ergab weiter, dass sich allein mit einer Änderung des Lebensstils die Infarkt-Gefahr um 80 Prozent verringern lasse.
» Mehr Informationen zur Interheart-Studie.

März 2006
Schlechte Führung verschenkt Ressourcen.
INQA-Studie zeigt: Beschäftigte sind hoch motiviert, fühlen sich aber von ihren Vorgesetzten mangelhaft unterstützt. Das ergab die von INQA, der "Initiative Neue Qualität der Arbeit", beauftragte und vom Forschungsinstitut INIFES durchgeführte Untersuchung "Was ist gute Arbeit?". Unter den 20 für die Beschäftigten wichtigsten Aspekten guter Arbeit, nach denen die Forscher gefragt hatten, finden sich allein fünf aus der Kategorie "Führungsqualität" - von guter Arbeitsplanung, der Anerkennung und Wertschätzung am Arbeitsplatz bis zur Förderung der fachlichen und beruflichen Entwicklung der Mitarbeiter.
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Informieren Sie sich hier auch über die GKM-Seminare zur gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung.

Oktober 2005
Prävention – quo vadis? - Lebensstiländerung als Aufgabe der Gesundheitspolitik und Gesellschaftswissenschaften.
Unter diesem Thema fand auf der 7. Kongress für Gesundheitspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie vom 22. bis 24. September 2005 in Freiburg eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Gesundheitspolitik, Krankenversicherungen, Rentenversicherungsträgern und Wissenschaft statt. Prof. Kaluza stellte aus Sicht der Gesundheitspsychologie 6 Thesen für die zukünftige Entwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung vor.
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Oktober 2005
Krankenstand sinkt deutlich - Psychische Erkrankungen steigen dramatisch.
So lautet das Ergebnis des aktuellen Gesundheitsreports der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK). Der Krankenstand sank 2004 auf 3,2 Prozent (2003: 3,5 Prozent). Gegen den Trend sind jedoch psychische Erkrankungen weiter gestiegen. Fast zehn Prozent der Fehltage bei den aktiv Berufstätigen gehen darauf zurück.
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Psychische Erkrankungen steigen dramatisch

Mai 2005
Das Engagement am Arbeitsplatz in Deutschland sinkt weiter.
Aktuelle Gallup-Umfrage zeigt: Nur noch zwölf Prozent der MitarbeiterInnen hierzulande sind engagiert im Job.
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Oktober 2004
BKK-Bundesverband: Psychische Erkrankungen bei Fehltagen an vierter Stelle!
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Oktober 2004
Deutsche können sich nicht erholen!

Studie der Sporthochschule Köln zeigt, dass 75% der Berufstätigen nicht in der Lage sind, ihre freie Zeit für Erholung zu nutzen.
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